Im Februar hat die Document Foundation die kostenlose, quelloffene Bürosoftware LibreOffice in der Version 26.2 mit mehreren Neuerungen und Verbesserungen veröffentlicht. Nun ist ein zweites Update für den neuen Versionszweig erschienen. Die Version 26.2.2 bietet mehr als 80 Problembehebungen für Stabilität (darunter auch ein macOS-spezifisches Absturzproblem), Dateikompatibilität (Word, Excel, PDF, RTF...), Benutzeroberfläche sowie die Darstellung und Bearbeitung von Inhalten.
Eine weitere Fehlerkorrektur für die Mac-Version betrifft die Übergabe von Dokumenten an Apple Mail. Das ab macOS Big Sur 11 lauffähige LibreOffice 26.2.2 steht in zwei Ausführungen für Intel- und Apple-Silicon-Macs zum Download bereit und wird bis zum Herbst 2026 mit Updates versorgt. Das deutsche Sprachpaket muss wie gewohnt separat heruntergeladen und installiert werden.

Bild: Document Foundation.
In dem Open-Source-Softwarepaket sind Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsmodul, Datenbank, Zeichenprogramm und Formeleditor enthalten. Zur Nutzung der Datenbank wird zusätzlich Java benötigt. LibreOffice ermöglicht das Öffnen und Speichern von Dokumenten in den Formaten von Microsoft Office.
LibreOffice zeichnet sich durch einen großen Funktionsumfang aus, unterstützt den Import von vielen alten Dateiformaten und wird von einer breiten Community an Entwickler, Testern, Übersetzern, unterstützenden Firmen und weiteren Freiwilligen getragen.
Die deutschsprachige Dokumentation ist auf dieser Web-Seite zu finden. Für LibreOffice gibt es zahlreiche Erweiterungen mit zusätzlichen Funktionen.
